Ilja Tschlaki
Ilja Tschlaki schreibt



Ilja Tschlaki ist am 29.04.1959 in Moskau geboren und lebt seit 1991 in Deutschland. Seit 1996 ist er Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller. Seit 2008 Mitglied im IFRW (The International Federation of Russian Writers). Zahlreiche Stücke wurden in mehrere Sprachen (Bulgarisch, Deutsch, English, Französisch, Japanisch, Italienisch, Katalanisch. Litausch, Niederländisch, Rumänisch, Spanisch), übersetzt und international aufgeführt.


Literatur Preise

2018
Das Stück »Die Geige«, gewinnt den Internationalen Dramatiker Wettbewerb "Eurodram 2018" unter den russischsprachigen Stücken
2017
Erzählung "Das Meer und die Pfütze", die Ehrung des Künstlerhauses Ahrenshoop im Rahmen des Kunstpreises 2017
2017
Förderstipendium für Literatur, Käthe-Dorsch — und Agnes-Straub — Stiftung
2017
Literaturstipendium, Ventspils, Lettland, Internationales Schriftsteller und Übersetzer Haus
2016
Das Stück »Vergessen und in Erinnerung behalten«, gewinnt den Internationalen
     Dramatiker Wettbewerb "Eurodram 2016" unter den russischsprachigen Stücken
2015
Theaterpreis »Bronse Löwe von St.-Petersburg«, Ilja Tschlaki nominiert als »Bester zeitgenössische Dramatiker«
2014
2. Platz »Badenweiler« Dramatiker Wettbewerb, Theaterstück »Vergessen und in Erinnerung behalten«,
    Stuttgart-Moskau
2012
2. Platz „Badenweiler“ Dramatiker Wettbewerb, Theaterstück »Intensive Briefe«, Stuttgart-Moskau
2010
Literaturstipendium, Literaturatelier in Raron, Schweiz
2010
Final Short-List „Badenweiler“ Dramatiker Wettbewerb, Theaterstück »Alexey Suhonin«, Stuttgart
2009
Final Short-List Volodin’s Dramatiker Wettbewerb, Theaterstück »Alexey Suhonin«, St. Petersburg
2009
3. Preis, Kempener Literaturwettbewerb, Theaterstück »Die Auskunft«
2009
Sonderpreis der Jury, Ein KULTURZONE-Projekt, Theaterstück auf einem Fels, »Der Klon«
2009
Literaturstipendium Künstlerwohnung Chretzeturm, Stein am Rhein, Schweiz
2008
Literaturstipendium, Österreichische Gesellschaft für Literatur
2007–2008
Artist-in-Residence, PEN centrum Vlaanderen, Belgien
2007
1. Preis, Kempener Literaturwettbewerb, Theaterstück »Im Park«
2007
Förderstipendium für Literatur, Käthe-Dorsch — und Agnes-Straub — Stiftung
2006
Arbeitsstipendium für Literatur Künstlerhaus Lukas
2003–2004
Literaturstipendium Künstlerdorf Schöppingen
2003
Arbeitsstipendium für Literatur, Denkmalschmiede Höfgen, Studios International
2002–2003
Arbeitsstipendium für Literatur, NDK e.V.
2000
Die Endrunde im Dramatiker Wettbewerb »Jakob-Michael-Reinhold-Lenz-Preis der Stadt Jena 2000,«
    Theaterstück »Und unsere Asche streut man über die Erde...«
2000
Alfred-Döblin-Stipendium, Akademie der Künste
1999–2000
Arbeitsstipendium für Literatur, NDK e.V.
1998
Förderstipendium für Literatur des Landes Niedersachsen
1996
Förderstipendium für Literatur des Landes Niedersachsen
1992
Ehrenbürger der Stadt Waterford, USA
1992
Dramatikerstipendium in Eugene O'Neill Theater Center (USA) Aufführung: »Der Brummkreisel«
1991
1. Preis, Dramatikerwettbewerb in Schelykowo (Rußland), Theaterstück »Der Brummkreisel«



ECHO

Auffällig ist, dass praktisch alle Rezensenten anmerken, Tschlaki sei ein Neuerer, der „neue Formen“ nicht nur sucht sondern auch findet, und der Dramaturgie und dem Theater neue Impulse gibt. Und zwar tut er dies, ohne das „empathische“ Theater und das „verfremdende“ Theater zu negieren, indem er diese beiden Strömungen vereint, etwas Neues hinzufügt, das so charakteristisch ausschließlich für das Theater Ilja Tschlakis ist.

A. Barsukov, Verlag „Edita Gelsen“, Verleger

Wer die Nase von den Schönwetterdramen voll hat, wer ausgeflippte Animositäten verabscheut, und wem das solide bürgerliche Dasein aus dem Hals raushängt, der sollte sich die vier Theaterstücke von Ilja Tschlaki zu Gemüte führen. (“Vier Theaterstücke über Deutschland und Russland“)

Schaffhauser Bock, Schweiz

Über das Stück „Intensive Briefe“. … „Dies ist ein absolut wunderbares Stück, es ist bezaubernd erfunden, in ihm ist Bewegung, eine innere Musik. Das ist eine neue Richtung…

Sergey Kokovkin, Dramatiker, Drehbuchautor, Film- und Theaterregisseur

…In seinen Stücken sind zwei Elemente menschlichen Lebens immer existent: Einsamkeit und Liebe. Tschlaki ist immer entschieden auf der Seite der Liebe. Deswegen sind bei aller Tragik, aller scheinbaren Ausweglosigkeit der erfundenen traurigen und fröhlichen Geschichten voll von leichten, unsicheren Schatten der Hoffnung... ("Neue Stücke")

Julius F. Edlis, Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor

…"Der Orkan" von Ilja Tschlaki handelt von Weltleid: von Geld, Arbeitslosigkeit und Prostitution. Und natürlich von
der Liebe beziehungsweise Nichtliebe, verpackt in einer Dreiecksbeziehung: Zwei Männer zwischen einer Frau...

Der Tagesspiegel

"Köstliches Chaos - eine charmante Komödie voll Spaß und Futter zum Nachdenken." ("Der Brummkreisel")

Hamburger Morgenpost

... seine Dramatik hat eigene Handschrift und beinhaltet unverwechselbare Widererkennungsmerkmale.

"Schaffhauser Bock", "Bote vom Untersee und Rhein", Schweiz  

… Vor einigen Jahre habe ich die dramatischen Werke von Ilja Tschlaki kennen gelernt, ich entdeckte alles, was mir wichtig und interessant scheint – Schönheit, Poesie, Tiefe, Weisheit, Humor eine besonderes Gefühl für Form, Musikalität und Rhythmus. (…) Prachtvoll und Sorgfältig ausgeschriebene Personen, präzise und markante Figuren, wundervolle Dialoge.

Valeri Rybakov, Regisseur

... Der Autor spielt mit der Fantasie der Zuschauer, führt sanft zu emotionalen Brüchen und fängt sie auch am Wendepunkt nicht mehr auf. Seine Protagonisten sind einsame Inseln und haben doch etwas gemeinsam, eben eine zwischenmenschliche Aufgabe, die es zu lösen gilt. (...)

"Schaffhauser Bock", "Bote vom Untersee und Rhein", Schweiz

Wir haben uns – aus der Vielzahl angebotener Texte jüngerer russischer Autoren – für den Autor Ilja Tschlaki entschieden, weil er mit seinem Stück und den Einaktern am auffälligsten – gegründet auf der russischen Theater- und Dramatikertradition – und eigenwilligsten versucht, den Veränderungen in der Psyche der Menschen und ihrer sozialen Situation nach den Veränderungen des letzten Jahrzehnts gerecht zu werden. Dabei gelingt es ihm, ausgehend von der spezifischen russischen Entwicklung, mit seinen Sujets und Figuren ins Verallgemeinerbare vorzustoßen.

Jochen Ziller, "Drei Masken Verlag", ehemaliger Verlagsleiter

... I’ve never read anything that was so theatrical, so real, and so accurately recreated the atmosphere of the 1980s and 90s in Russia. Chlaki invented his own theater, as simple as that of his predecessors Becket and Ionesquo.

A.Stankevitsch, Filmregisseur, Drehbuchautor, aus dem Interview für Russischen Fernsehen RTR

(…) I have read many plays by I.Chlaki (there are more than 40 of them) … therefore I am fully confident to say that his work is a new contribution in the modern drama. (...) I fully agree with the famous theatre critic A.Swobodin, who wrote: "The author hears the drama, feels the dialogue, he has a keen eye and paradoxical attitude to plot construction." His dialogues are brilliantly written and the style is reasonably minimalistic, due to which his plays are easy and interesting not only to watch, but also to read.

Fridrich Neznansky, writer

...What I like best about his works is that being paradoxical and sometimes even absurd – they are very close to reality, to life.
It is always easy to recognize his characters as somebody you know – well, our life is full of absurd situations and eccentric people. (...)

Masha Blumin…Terekhova, Dr. Philology

"My Dear" by Ilja Chlaki is "Hamlet", as is any good play. Four hundred years later, "To be or not to be" sounds strange … either you’ve read to many books, or you’re the ultimate idealist. Such a state is tragic... or comic.

Aus dem Interview für Russischen Fernsehen TV…6, A.Stankevitsch, Filmregisseur, Drehbuchautor

...In seinen Stücken sind zwei Elemente menschlichen Lebens immer existent: Einsamkeit und Liebe. Tschlaki ist immer entschieden auf der Seite der Liebe. Deswegen sind bei aller Tragik, aller scheinbaren Ausweglosigkeit der erfundenen traurigen und fröhlichen Geschichten voll von leichten, unsicheren Schatten der Hoffnung... ("Neue Stücke")

Julius F. Edlis, Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor

...Ilya Chlaki is undoubtedly a tragic writer.  Not just an indifferent and cold-blooded chronicler of human pain, suffering and helplessness, he is a part of this world, its “resident”, who also suffers. More than that, he also takes the blame for the all-around pain upon himself, which makes his texts so different from the flow of talentless “black” drama of nowadays. Loneliness and desire to break up with the lonely world torture the author and his characters, they are together. He views his characters and their philistine world not as an outsider, not from his comfortable viewpoint of a know-it-all, but from and through himself. The constant presence of the author next to his characters fills Chlaki`s plays with fresh and hot blood and not with the watery solution of pity. (...)

Yulius Edlis, writer, Executive Council of the European Society of Culture (ESC) member, Vice-president of the Russian Center of ESC

(...) In his plays there are always two main manifestations of human life – Loneliness and Love. Loneliness is some basic "constant", in a way a retribution for the original sin. And Love is the only means to overcome Loneliness, sometimes just temporarily and very often only in dreams. Chlaki is a confirmed supporter of Love. That is why his plays are full of latent optimism, or – more right to say – of far-away and illusive Hope. The playwright treats Hope as well as Love and Loneliness as something that in their triad forms the Life of the Spirit. (...)

Yulius Edlis, writer, Executive Council of the European Society of Culture (ESC) member, Vice-president of the Russian Center of ESC